ZIEGEN, DIE AUF STREUOBSTWIESEN STEHEN

Nach den Schafen mussten auch die Ziegen vor die Linse. Ganz unverhofft weideten sie im Mai auf der Streuobstwiese hinterm Haus und begrüßten Besucher mit neugierigem Näherkommen und fröhlichem Glockengebimmel (Tipp: Video mit Ton gucken). Leider haben sie die, zumindest bei Streuobstwiesenbauminhabern nicht so gern gesehene, Angewohnheit, auch mal auf den Bäumen zu stehen und daran zu knabbern und eben nicht nur darunter zu weiden.

Wurde uns zumindest erzählt. Wollten sie aber gerade nicht. Standen halt lieber rum und guckten.
Wir allerdings mögen sowohl Schafe als auch Ziegen und werden die Rheingauer Populationen im Auge behalten.

Ja, genau, was die Frau sagt. Und die Frau hat ja eventuell fast immer meistens recht. Wir werden heute Abend gelbe Eames-Stühle vor die Ziegen stellen und die dann stundenlang anstarren. Also die Ziegen. Die Eames-Stühle werden natürlich im Regen zergehen. Das sind die Ängste der Frau. Also ich weiß ja nicht. Naja. Ich weiß aber, der Gag mit dem Ziegen anstarren ist toter als tot. Aber das ist genau das was wir machen müssen. Geplagt vom Alltag. Und denen Salz geben. Wir müssen Salzsteine kaufen, Kiki. Dann sind wir die Ziegenkings und/oder -queens. Dann flippen die aus. Die sind ja jetzt kaum zu bändigen, ob unserer baren Anwesenheit, aber mit Salzsteinen wird das eine Ziegenparty, die sich gewaschen hat.

*googelt Salzsteine*

Salzsteine gibt’s in der Zoohandlung Hocke. Da müssen wir hin. Und dann müssen wir einen Nudelsalat kochen und den dann hinstellen und dann lecken die Ziegen am Stein und wir lecken am Nudelsalat. Aber nicht essen, wegen der vielen Kohlenhydrate. Hach, ich sehe blühende Ziegen.

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