Monthly Archives: Dezember 2017

Nach Südfrankreich – Regen Regenpopegen – Avignon – Saint-Tropez

Es regnet. Komischerweise schneit es nicht. Das hätte uns noch gefehlt. Aber dafür REG NET es, und wenn ich es so sage, dann meine ich es auch so. Regen macht auf Dauer krank. Es sei denn, Du bist eine Pflanze oder wohnst in Afrika und hier dann halt nicht in Nordafrika, sondern im richtigen Afrika. Im Land Afrika. Naja. Was soll man auch schreiben.

Was wir jetzt für uns entdeckt haben, ist das Gondeln auf der Autobahn mit 80 km/h. Auf der ganzen Reise von Beaune nach Avignon haben wir genau 0 Kraftfahrzeuge überholt. Und Tempomat ist eine wundervolle Ausgedachtheit. Ich dachte mir, ich fahre jetzt nur noch so. Mit 80 auf der rechten Spur. von Mailand nach Sanremo, von Bastogne nach Lüttich und von Paris nach Roubaix. Und von Spitzbergen bis nach Malta. Ansonsten hasse ich autobahnfahren. Landstraße ist mein Krafttier. Nebenstraßen sind das wahre Leben. Nur halt nicht mit einem Siebenmeterteil. Die französischen Autobahnen sind wie die Straßen in Disneyland. Sogar im Regen.

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FUSSBALLSTADIEN DER WELT – CHEMIN DU STADE – ORGON, FRANCE


“Man” darf wohl davon ausgehen, dass sich jeden Mittwoch, Freitag und auch Samstag (da aber nur von 10-11:30 Uhr) die Mitglieder der Nationale Brigade Territoriale de Gendarmerie auf diesem Platz die Achillessehnen strapazieren. Immerhin ein Rasenplatz. Man ist ja inzwischen einiges gewohnt. Fjednfall steht der Platz hinter dem Intermarché in der Chemin du Stade und ich fühle, dass sich hier die Dramen des Ortes Orgon abspielen. Der in pastelligen Rosa gehaltene Ort, in der von mir sehr verehrten Region Provence-Alpes-Côte d’Azur, macht den Eindruck, als wäre er erst letzte Woche gegründet und erbaut worden. Alles ist wie geleckt. Und wenn ich sage, geleckt, dann meine ich das auch GENAU so! Darüber sollte man unbedingt mal nachdenken. Aber jetzt habe ich keine Zeit mehr, die Übertragung der Dart-WM fängt an und ich sage nur: „Don’t take me home, please don’t take me home. I just don’t wanna go to work, I wanna stay here and drink all ya beer! Please don’t, please don’t take me home!“

Nach Südfrankreich – Schubladen. Denken.

 

Es zieht sich, wenn man Angst hat. Es zieht sich, gällt, es ist unfertig. Man wartet ab, bis es los geht, stellt es in Frage, stellt sich in Frage, stellt Thesen auf und wieder ab. Kann ich das Sieben-Meter-Monster mit Vernunft und Übersicht durch die Lande steuern. Kann ich ordentlich kuppeln, als jemand der seit Jahren Automatikgetriebe fährt? Fällt mir bei der Mautstelle der Schein aus der Hand und wird es dann wie bei Chevy Chase?

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ERSTE REISE – AUFREGUNG

Ich kann nicht mehr schlafen. Wir haben ein Monster vor der Tür geparkt, das ich erst bändigen muss. In mir und auch sonst.

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